Sie haben eine konkrete Aufgabe? Wir melden uns mit einer Empfehlung.
Wir entwickeln die Elektronik, die aus einem Sensor ein Messsystem macht: Messverstärker, die zu Bauform und Signal passen, Elektronik direkt im Aufnehmer und Funk- oder Telemetrielösungen für Messstellen, an die kein Kabel führt.
Mechanik, Sensorik und Elektronik liegen bei uns in einem Haus. Den Federkörper zerspanen wir selbst, die Dehnungsmessstreifen bringen wir selbst auf, und kalibriert wird im eigenen Labor. So lässt sich die Elektronik zusammen mit dem Sensor auslegen, statt sie nachträglich anzupassen.
Was wir entwickeln
abgestimmt auf Bauform, Genauigkeit und Messgeschwindigkeit – von der Miniatur-Platine bis zum Hutschienengehäuse
Verstärker, Mikrocontroller und Schnittstelle sitzen im Sensor; heraus kommt ein fertiges Signal statt Millivolt
kompakte Zwischenverstärker, wenn am Messpunkt der Platz fehlt oder die Temperatur zu hoch ist
kabellose Übertragung von drehenden Wellen, bewegten oder frei hängenden Bauteilen
Programmierung der Mikrocontroller für Filterung, Vorverarbeitung und Buskommunikation direkt am Sensor
für sicherheitsgerichtete Anwendungen bis SIL 3 / PL e, siehe Funktionale Sicherheit
Schnittstellen
Das Signal geht dorthin, wo es gebraucht wird: an die Steuerung, an eine Messkarte oder an einen Rechner.
- Analog: 4…20 mA, 0…10 V, ±10 V oder ratiometrisch in mV/V
- Seriell: RS485 und RS232
- Feldbus und Industrial Ethernet: CANopen, PROFINET, EtherCAT, Modbus TCP
- IO-Link mit Diagnose, direkt in der Zelle – mehr dazu unter Wie funktioniert IO-Link
- Funk, wenn keine Leitung verlegt werden kann
Aus der Praxis
- Funk-Lastschäkel für 250 kN: Messelektronik und Akku sitzen am Bolzenkopf, die Messwerte gehen kabellos und in Echtzeit an den Empfänger.
- CANopen bei Wägezellen: die Auswertung sitzt im Aufnehmer, mehrere Zellen hängen an einer Leitung und bleiben einzeln sichtbar.
- Kompressor-Welle: induktive Telemetrie überträgt das Signal von der Welle und versorgt zugleich die Elektronik darauf.
- Biaxialer Kraftmessbolzen für 220 kN: zwei Messbrücken im Bolzen, je Achse ein eigener 4–20-mA-Kanal.
So läuft ein Projekt
- Anforderungen klären: Sensor und Signal, Bauraum, Umgebung, Schnittstelle und Stückzahl.
- Schaltung und Layout: Schaltplan und Platine, passend zur vorhandenen Geometrie.
- Firmware: Signalfilterung und Kommunikation mit der Steuerung.
- Muster und Prüfung: erste Muster aufbauen und im Betrieb prüfen.
- Einbau und Kalibrierung: Elektronik in den Aufnehmer einbauen, abgleichen und die Messkette nach ISO 17025 kalibrieren.
Wenn es schon fertig gibt
Nicht jede Aufgabe braucht eine Entwicklung. Wägetransmitter, Indikatoren und DMS-Messverstärker finden Sie unter Messelektronik, Verstärker mit IO-Link unter IO-Link-Messverstärker.
Was wir für ein Angebot brauchen
Beschreiben Sie uns den Sensor oder die Messaufgabe, das gewünschte Signal und die Schnittstelle, den verfügbaren Bauraum, die Umgebung und die geplante Stückzahl. Ein Foto oder eine Skizze hilft. An office@octogon.org oder +43 676 362 8453.