
















Häufige Fragen
Wo wird ein Wägetransmitter montiert?
Im Schaltschrank auf der Hutschiene oder feldnah in einem Gehäuse mit passender Schutzart. Entscheidend ist die Kabellänge zur Wägezelle: das mV-Signal ist störempfindlich, deshalb sitzt der Transmitter möglichst nah an der Zelle, und die verstärkte oder digitale Strecke übernimmt den langen Weg. Bei Sechsleiteranschluss gleichen die Fühlerleitungen den Spannungsabfall im Kabel aus.
Wie viele Messungen pro Sekunde brauche ich?
Für eine Behälter- oder Silowaage genügen wenige Messungen je Sekunde, weil die Last langsam wechselt. Für Kontrollwiegen im Takt, Dosieren mit schneller Abschaltung oder Kraftverläufe an einer Presse braucht es hohe Abtastraten – dort ist die Wandlungsrate des Transmitters die Grenze, nicht die Wägezelle. Die Rate steht im Datenblatt als Messungen pro Sekunde.
Kann ein Wägetransmitter Grenzwerte schalten?
Viele Transmitter haben Schaltausgänge, mit denen ein Grenzwert direkt einen Schütz, ein Ventil oder eine Meldeleuchte ansteuert, ohne dass die Steuerung eingreifen muss. In Dosieranlagen ist das der Umschaltpunkt von Grob- auf Feinstrom, an Kranen die Überlastabschaltung. Ob die Funktion Teil einer Sicherheitsfunktion nach SIL oder PL sein darf, hängt davon ab, ob das Gerät dafür bewertet ist.