Beschreibung
Der LPMA ist ein Lastschäkel mit Funkübertragung für Anschlagpunkte: Er überwacht und protokolliert die Last am Anschlagpunkt und sendet die Messwerte per Funk (2,4 GHz) bis 800 m weit an einen Empfänger nach Wahl. Gebaut ist er für raue Umgebungen und jedes Wetter – zum sicheren Verteilen unbestimmter Lasten, an Dachkonstruktionen und Mother-Grids und mit Alarm gegen die Überlastung von Anschlagmitteln.
Die Nennlast (sichere Arbeitslast, SWL) beträgt 3250 kg bei einem Sicherheitsfaktor von 5:1. Werkskalibriert liegt die Genauigkeit mit der Original-Hülse typisch bei ±1 % der Last oder ±25 kg (der größere Wert), mit einer fremden Hülse bei ±2 % oder ±35 kg. Angezeigt wird wahlweise in kg, lbs, t, ton, ton (US) oder kN; der Nullpunkt wird am Schäkel abgeglichen.
Der Bügel ist oberflächenbehandelt nach BS EN 13889, der Messbolzen aus Edelstahl in Luftfahrtqualität; Lastzentrierhülse und Verdrehsicherung gehören dazu. Die Bauhöhe am Anschlagpunkt liegt unter 70 mm, die Abmessungen betragen 117 × 105 × 62 mm, die Schutzart ist IP67. Betrieben wird bei −20 … +55 °C mit 2 × AA-Lithiumbatterien (Energizer L91): im Dauerbetrieb rund 3,5 Monate, bei 2 h am Tag rund 2,8 Jahre.
Vorteile auf einen Blick
- Funk-Lastschäkel, Nennlast 3250 kg, Sicherheitsfaktor 5:1
- Funk 2,4 GHz bis 800 m
- Werkskalibriert, typ. ±1 % der Last oder ±25 kg
- Bügel nach BS EN 13889, Messbolzen aus Edelstahl
- Bauhöhe unter 70 mm, IP67
- 2 × AA-Lithium, bis 2,8 Jahre bei 2 h am Tag

