FKMB Füllstand-Grenzwertschalter für Schüttgüter


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Beschreibung

Sondenrohr und Silowand sind die beiden Elektroden eines Kondensators. Mit Luft dazwischen hat er eine bestimmte Kapazität; ersetzt Schüttgut mit höherer Dielektrizitätskonstante die Luft, steigt die Kapazität und mit ihr die Ladezeit. Die Elektronik wertet diese Änderung aus und schaltet den Relaiskontakt, sobald der eingestellte Grenzwert erreicht ist. Die Sonde ist ein galvanisch verzinktes Stahlrohr von 1 Zoll und 1000 mm auf einem Träger aus Pythagoras-Keramik; der Winkel zwischen Sonde und Gehäuse ist zwischen 90 und 180 Grad einstellbar. Das Gerät wird mit DN100 an einen an die Silowand geschweißten Gegenflansch gesetzt, was es für Stahlsilos und Stahltrichter geeignet macht; mit angepasster Montage — Gegenelektrode aus Gitterrost — sind auch Betonsilos möglich. Im Silo arbeitet es bis +400 °C. Der Ausgang ist ein potenzialfreier Wechsler; eine rote Leuchtdiode zeigt die Schaltstellung.

Messung und Ausgang

  • Kapazitiv gegen die Silowand
  • Schüttgüter mit Dielektrizitätskonstante > 2,5
  • Anfangskapazität bis ca. 400 pF abgleichbar
  • Schaltbereich 0 … 0,5 m
  • Ausgang 1 potenzialfreier Wechsler
  • 250 V AC / 4 A, 100 V DC / 4 A
  • Schaltverzögerung ca. 0,5 s plus 1,5 s
  • Rote Leuchtdiode zeigt die Schaltstellung

Gerät und Einbau

  • Prozessanschluss Flansch DN100/114
  • Gegenflansch DN100 zum Anschweißen am Silo
  • Sonde Stahlrohr 1", galvanisch verzinkt, 1000 mm
  • Träger Pythagoras-Keramik Ø 65 × 283 mm
  • Sondenwinkel 90 … 180°, einstellbar
  • Gehäuse Aluminiumguss, IP 65
  • Leitungseinführung 1 × M 20 × 1,5, bis 2,5 mm²
  • Im Silo 0 … +400 °C, Gewicht ca. 20 kg

Alle technischen Daten, Abmessungen und lieferbaren Ausführungen stehen im Datenblatt zum Download.

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