Beschreibung
Eine Schlauchpumpe baut im Einperlrohr einen Druck auf. Am abgeschrägten Rohrende perlt Luft aus, sobald der hydrostatische Druck erreicht ist — Dichte mal Füllhöhe — und genau dieser Druck steht im Rohr an, wo ihn der Sensor abliest. Der Sensor selbst berührt das Medium nie; das ist der Vorteil gegenüber der Tauchsonde und der Grund, warum aggressive und abrasive Medien kein Problem sind. Schaumbildung bleibt ohne Einfluss, anders als bei Ultraschall, und ein Anschluss unterhalb des Tanks entfällt. Der Einperlpunkt darf bis zu 50 m entfernt liegen. Der Messumformer gibt 4 … 20 mA und 0 … 10 V gleichzeitig aus, zeigt den Wert auf einer LCD-Anzeige mit vier Tasten und trägt eine RS232-Schnittstelle; CANopen oder Profibus sind Optionen. Zwanzig Stützpunkte linearisieren unregelmäßige Tankformen zu einem Volumen. Das Gehäuse ist wahlweise Aluminium-Druckguss oder Kunststoff, beide in IP65.
Messung und Ausgang
- Positiver Relativdruck, hydrostatisch
- Sensor 0 … 50 … 1000 mbar, fünf Bereiche
- Ausgang 4 … 20 mA und 0 … 10 V gleichzeitig
- Gesamtfehler ± 1 % vom Endwert
- Auflösung 12 Bit, TK < 50 ppm/K
- 20 Stützpunkte für die Volumenberechnung
- LCD-Anzeige und vier Tasten
- RS232; CANopen oder Profibus optional
Gerät und Einbau
- Gehäuse Aluminium 160 × 90 × 60 mm, 1,1 kg
- Oder Kunststoff 162,2 × 92,2 × 60,2 mm, 0,7 kg
- Schutzart IP65, EMV-Beschichtung optional
- Druckanschluss für 6-mm-Kunststoffrohr
- Zwei Verschraubungen M20 × 1,5, Klemmen bis 2,5 mm²
- Externe Pumpe mit 24 V DC, 250 mA gespeist
- Einperlpunkt bis 50 m entfernt
- Betrieb −10 … +60 °C, Versorgung 24 V DC
Alle technischen Daten, Abmessungen und lieferbaren Ausführungen stehen im Datenblatt zum Download.

